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Rente mit 63? – AdU weist Missbrauchsdebatte um Rente mit 63 entschieden zurück

05. Feb 2014

Die Rente mit 63 bzw. deren Ausgestaltung ist ein viel diskutiertes Thema und wird aktuell nochmals, durch eine Missbrauchsdebatte und den Vorschlag, die Arbeitgeber in einem solchen Fall zur Verantwortung zu ziehen, angeheizt. Der AdU weist diese Missbrauchs-debatte bezüglich der Rente mit 63 entschieden zurück.

Hameln, 05.02.2014 – Die Diskussion um die Rente mit 63 wird aktuell nochmals durch die Missbrauchsdebatte zwischen der Union und der SPD angeheizt. Dabei geht es laut Thomas Oppermann (SPD) darum, die Arbeitgeber bei einem Missbrauch zur Verantwortung zu ziehen. Er ist gegen den Vorschlag der Union eine Stichtagsregelung einzuführen, welche eine vielfache Frühverrentung verhindern würde. Der AdU weist diese Missbrauchsdebatte um die Rente mit 63 entschieden zurück. Soweit gesetzliche Regelungen genutzt werden, sind diese nicht moralisch sondern juristisch zu bewerten. Weiterhin wird eine Erstattungsvorschrift für das Arbeitslosengeld aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit vom Verband abgelehnt. „Die Diskussion zeigt, dass die Rente mit 63 weder mit Blick auf die Rentenkassen noch auf die Arbeitslosenversicherung durchdacht ist. Im Übrigen ist gesetzmäßiges Handeln mit dem Maßstab richtig oder falsch und nicht nach gut oder böse zu beurteilen“, sagt Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU.

Diskussion um Ausbau der Güterstrecke durch das Weserbergland – AdU für den Ausbau

30. Jan 2014

Der Ausbau der Güterstrecke sorgt schon seit langem für Diskussionsstoff zwischen seinen Befürwortern und Gegnern. Nun wird die Debatte erneut u.a. durch die Diskussion um die Entlastung von Hannover als Bahnknoten und der näher rückenden Entscheidung zum Ausbau angeheizt. Es stellt sich nun die Frage, wer von diesem Ausbau profitiert, nur die Wirtschaft oder auch die Region und ihre Bewohner?

Hameln, 30.01.2014 – Die Diskussion um den Ausbau der Güterstrecke zwischen Bad Oeyenhausen, Hameln und Coppenbrügge ist schon lange ein umstrittenes Thema. Die Gegner (u.a. Bürgerinitiative Transit) und Befürworter (u.a. Region Hannover) haben jeweils ihre eigenen Argumente zum Thema. Doch bei einem solchen Thema stellt sich immer die Frage, welche Option ist mit dem Ausbau verbunden?

Der Ausbau der Güterstrecke muss als langfristige Investition für das Weserbergland gesehen und auch wirtschaftlich als solche genutzt werden. Es kann hier nur ein Nutzen entstehen, wenn auch Güterumschläge in der Region erfolgen, um das schon heute stark belastete Straßennetz zu entlasten. Die angedachte Entlastung des Bahnknotens Hannover ist z.B. durch einen Ausbau der Güterstrecke durch das Weserbergland möglich. „Wir wissen heute nicht, was für mögliche Vorteile mit dem Ausbau der Bahntrasse verbunden sind. Der AdU spricht sich aber klar für den Ausbau aus, um zukünftige Optionen nicht zu verbauen. Infrastrukturausbau schafft Arbeitsplätze.“, sagt Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU. Ein Schutz der Anwohner muss durch Maßnahmen wie Lärmschutz oder Einschränkungen im Bahnverkehr geregelt werden. Ohne den Ausbau des Güterverkehrs und der Infrastruktur kann eine Region langfristig nicht mit anderen Regionen wettbewerbsfähig bleiben. An seiner guten Infrastruktur kann sich unsere Region als „Wirtschaftsraum Weserbergland“ profilieren.

Diskussion über Wegfall der direkten S-Bahn Verbindung zum Flughafen Hannover - AdU sieht Wegfall kritisch

21. Jan 2014

Der stetige Fahrgastzuwachs und Engpässe im Bahnverkehr sind Anlass zur Neustrukturierung der S-Bahn Anbindung nach Hannover. Im Zuge dieser wird auch der Wegfall der direkten Anbindung an den Flughafen Hannover diskutiert. Dies würde für Hameln-Pyrmont große Einbußen im Rahmen der Infrastruktur bedeuten.

Hameln, 21.01.2014 - Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist laut Verkehrsexperten sowohl die S-Bahn als auch der Hauptbahnhof Hannover überlastet. Diskutiert wird deshalb über eine Neustrukturierung der S-Bahn Anbindung für die Region Hameln-Pyrmont. Diese würde auch einen Wegfall der direkten S-Bahn Verbindung zwischen Hameln-Pyrmont und dem Flughafen Hannover mit sich bringen. In einem für 23.01.2014 angesetzten Termin tagt der Verkehrsausschuss der Region Hannover zu diesem Thema.

Der AdU sieht eine solche Maßnahme als kritisch, da diese für die Region, Wirtschaft und Pendler negative Auswirkungen hätte. Die direkte Verbindung ist für Hameln-Pyrmont als Wirtschaftsstandort unverzichtbar. Ein Wegfall würde nicht nur die Infrastruktur der Region schwächen, sondern auch wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen.

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