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Pressemitteilung: Planfeststellungsbeschluss für die Südümgehung Hameln ist rechtswidrig – AdU mahnt die Unverzichtbarkeit für Hameln als Wirtschaftsstandort an

17. Aug 2015

Hameln, 17.08.2015 – In der vergangenen Woche wurde vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg der Prozess zur Südumgehung Hameln geführt. Diese ist als ca. 8 km lange Umgehungsstraße zwischen dem Fort Luise-B1/B83 und der B 217 geplant und dient zur Entlastung der Innenstadt Hamelns. Nach einer gründlichen Prüfung der Klagen hat der 7. Senat des Nds. OVG am späten Freitagabend mit drei Urteilen festgestellt, dass der Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig und nicht vollziehbar ist.

Der AdU setzt sich seit vielen Jahren u.a. im Rahmen der jährlich stattfindenden Regionalkonferenz für den Bau der Südumgehung Hameln ein und vertritt die Auffassung, dass sie für Hameln als Wirtschaftsstandort weiterhin unverzichtbar ist. „Der Weg durch die Hamelner Innenstadt kostet unsere Mitgliedsunternehmen vor allem Zeit und verursacht damit erhebliche Mehrkosten“, so Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU, welcher den Prozess vor Ort mitverfolgte. Der Punkt Infrastruktur ist erfahrungsgemäß, sowohl für die bereits ortsansässigen Unternehme als auch bei Neuansiedlungen, von höchster Priorität. Es ist deshalb zwingend notwendig, dass die Planfeststellungsbehörde die ermittelten Fehler zügig nacharbeitet. Hinsichtlich des Klärungsbedarfes ist seit der vergangenen Woche eine Konkretisierung zu erkennen d.h. es geht nicht mehr um eine Vielzahl von Punkten und man kann somit besser planen. „Die regional ansässige Wirtschaft ist zuversichtlich, dass im Rahmen einer Planergänzung baldmöglichst Rechtswirksamkeit herbeigeführt wird“, so Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU.

Energieeffizienz bei vielen AdU-Mitgliedern ein Zukunftsthema

21. Jul 2015

Am vergangenen Donnerstag fand unser AdU-Forum „„Energie – Kosten, Effizienz und Nachhaltigkeit“ bei der elektroma GmbH in Hameln statt. Herr Reimann, Geschäftsführer der elektroma GmbH, stellte dabei anhand des eigenen Betriebsgebäudes vor, wie man Energiekosten intelligent und langfristig senken kann. Auf diesem wurde bereits Anfang der 90er eine Photovoltaikanlage installiert, welche später durch eine weitere und deutlich größere ergänzt wurden. Den restlichen Bedarf deckt die elektroma durch Ökostrom der Stadtwerke. Weitere Maßnahmen waren der Umbau der 20 Jahre alten Gasheizung, Einsatz von LED-Beleuchtung sowie eine daran gekoppelte Gebäudeleittechnik. Doch die elektroma hört nicht auf, weiter Strom einzusparen, anstatt dessen nutzt sie Energiemonitoring um Energieverbräuche im gesamten Haus zu messen und auszuwerten. Dabei bekommt man einen Einblick, wo und wann wie viel Strom verbraucht wird und kann anschließend Maßnahmen ableiten. Eindrucksvoll war auch, wie man standortunabhängig das Licht im Gebäude steuern kann.

Im Anschluss an den ersten Vortrag stellte Herr Albers von der W. Neudorff GmbH KG vor, wie sie in ihrem Unternehmen Energie einsparen. Er zeigte zudem eine interessante Möglichkeit, wie man seine Mitarbeiter motiviert, Strom zu sparen. Neudorff nimmt an einer Preisausschreibung teil, bei der es darum geht, mindestens einen bestimmten Prozentsatz Energie einzusparen. Dabei liefern die Mitarbeiter selbst Ideen wie das möglich ist und werden letztendlich am Preisgeld beteilig. Er ging weiterhin darauf ein, wie wichtig es ist, auch bei seinen Produkten und der Herstellung (z.B. im Büro Licht einsparen) den Nachhaltigkeitsgedanken weiterzuführen.

Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung fand die Betriebsrundführung statt, welche noch einmal verdeutlichte, wie gut das System bei elektroma GmbH durchdacht ist. Im Lager konnte man live sehen, dass Gebäudeleittechnik in der Praxis wirklich so funktioniert, wie sie theoretisch beschrieben wird. Z.B. wenn der Lagermitarbeiter den Gang betritt, schaltet sich das benötigte Licht im Gang ein und eine Minute nachdem der Bewegungssensor keine Aktivität mehr feststellt, automatisch wieder aus. Nebenbei war auch Zeit, Fragen an die Referenten zu stellen oder in einem persönlichen Gespräch zu klären, was man für seinen eigenen Betrieb umsetzen kann. Ein kleines Highlight war für einige Teilnehmer der TESLA Model S von Herrn Reimann, welchen er seit Dezember fährt.

Unser am weitesten gereister Teilnehmer ist aus 40 km Entfernung angereist und berichtete, dass das Thema Energieeffizienz für ihn eine große Rolle spielt und er gerne noch mehr zu diesem Thema hören würde. Haben Sie auch ein Thema das Sie interessiert oder von dem Sie denken es könnte in unser AdU-Forum passen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@adu.de.

Herr Albers (W.Neudorff GmbH KG) und

Herr Reimann (elektroma GmbH)

AdU-Herbstempfang findet am 15. Oktober 2015 statt

15. Jul 2015

Unser AdU-Herbstempfang findet in diesem Jahr am 15. Oktober statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren begrüßt unser 1. Vorsitzender, Herr Jürgen Lohmann, die Gäste, bevor der traditionelle Festvortrag beginnt. Weitere Infos rund um den Herbstempfang finden Sie in den kommenden Wochen auf unserer Facebookseite.

23. AdU-Regionalkonferenz Verkehrsanbindung

13. Mai 2015

Im Hotel "Stadt Hameln" fand am 12.05.2015 die 23. AdU-Regionalkonferenz Verkehrsanbindung statt. Die Begrüßung der anwesenden Vertreter aus Politik und Verwaltung übernahm der 1. Vorsitzende des AdU, Herr Jürgen Lohmann, bevor Herr Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Hameln, den aktuellen Sachstand der einzelnen Bauprojekte erläuterte.

Weitere Tagesordnungspunkte waren die baureifen Maßnahmen (u.a. B 1 OU Coppenbrügge, B 1 Südumgehung Hameln, B 240 OU Eschershausen 1. BA), Planungsmaßnahmen(u.a. B 240 Ith-Querung (einschl. OU Capellenhagen), OU Weenzen-Süd, OU Marienhagen/Weenzen-Nord, OU Eime) sowie aktuelle Maßnahmen zu denen der Neubau der Weserbrücke bei Fuhlen L 434 und die Stützwände am Ohrberg B 83 gehören.

Den vollständigen Artikel "Urteil zur Südumgehung noch dieses Jahr - Neuer Optimismus bei AdU-Konferenz" finden Sie in der Dewezet vom 13.05.2015 oder hier.

Veränderte Öffnungszeiten der AdU-Geschäftsstelle am 12.05.2015

12. Mai 2015

Die AdU-Geschäftsstelle wird am Dienstag, den 12.05.2015, in der Zeit von 9.00 - ca. 13.30 Uhr aufgrund der AdU-Regionalkonferenz Verkehrsanbindung nicht besetzt sein. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr AdU-Team

Pressemitteilung: Ausweitung der Lkw-Maut in der Region - AdU warnt vor bedenklichen Auswirkungen

20. Apr 2015

Hameln, 20.04.2015 – Vor knapp zwei Wochen hat der Bundestag der von Bundesminister Alexander Dobrinth vorgelegten Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes zugestimmt. Diese sieht eine Ausweitung der Lkw-Maut auf zusätzliche ca. 1100 Kilometer autobahnähnliche vierspurige Bundesstraßen zum 1.7.2015 vor. Die regional ansässigen Unternehmen betrifft dabei insbesondere die Teilstrecke der B217, für viele die einzige in Betracht kommende Anbindung an die Landeshauptstadt Hannover.

Abstufung der Oberweser, fehlende Autobahnanbindungen oder die Überlegung die S-Bahn-Anbindung an den Flughafen zu kappen – In Sachen Infrastruktur verschlechtert sich die Lage der Region zusehends und nimmt so langsam bedenkliche Ausmaße an. Nun die neue Hiobsbotschaft aus dem Verkehrsministerium, eine Ausweitung der Maut – auch in unserer Region. „Die B217 ist für viele unserer Mitglieder eine der Hauptverkehrsadern in der Region. Die Maut bedeutet für Sie z.T. hohe finanzielle Mehrbelastungen, welche Sie nicht tragen können oder wollen.“, so Jürgen Lohmann, 1. Vorsitzender des AdU. „Es ist unverständlich, was den Unternehmen in unserer Region zurzeit zugemutet wird. Das können und wollen wir als Arbeitgeberverband so nicht hinnehmen“, so Lohmann weiterhin. Nach Einschätzungen des AdU verschlechtert die Ausweitung der Maut die Attraktivität der Region und fördert vor allem Abwanderungen in den Großraum Hannover bzw. einen Stopp der Neuansiedlungen. Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU sagt „Die Maut bedeutet nicht nur Kosten, sondern auch zunehmenden Ausweichverkehr, welcher mit Zeit und Belastung von Nebenstraßen verbunden ist“. Der Bundestag möchte die entstehenden Mehreinnahmen in Milliardenhöhe in die Zukunft der Verkehrswege stecken, doch fragt man sich welche Verkehrswege sollen das sein, wenn keine Unternehmen da sind um Sie zu nutzen?

AdU-Jahreshauptversammlung 2015

19. Mär 2015

Am gestrigen Mittwoch, den 18. März 2015, fand die AdU-Jahreshauptversammlung zum wiederholten Mal in der Zehntscheune des Schlosshotels Münchhausen statt. Die knapp 150 Teilnehmer, bestehend aus AdU-Mitgliedern, Vertreter aus Politik und der Presse, wurden im Rahmen einer festlichen Rede von Herrn Jürgen Lohmann begrüßt.

Herr Lohmann mahnte wie bereits in der Vergangenheit hausgemachte Probleme wie die Anhebung der Gewerbe- und Grundsteuer sowie die fehlende Wirtschaftsfreundlichkeit in der Region an. Dies bestätigen vor allem die Ergebnisse der verbandseigenen Frühjahrsumfrage, in welcher rund 60 % der AdU-Mitglieder erhebliches Verbesserungspotenzial im Bereich der Zusammenarbeit mit Behörden sehen. Lohmann betonte weiterhin, dass er im AdU für ein verlässliches Verwaltungshandeln, einen sparsamen Umgang mit Steuermitteln, eine gute Infrastruktur und eine wirtschaftsfreundliche Kümmerer-Mentalität stehe.

Nach der Präsentation des Geschäftsberichtes durch Herrn Dieter Mefus, AdU-Geschäftsführer, wurde Herr Lohmann als 1. Vorsitzender des Verbandes bestätigt und der neue Vorstand gewählt. Der 1. stellvertretende Vorsitzende , Herr Matthias Wagner (car akustik system AG) und der 2. stellvertretende Vorsitzende, Herr Richard Hartinger (riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG) wurden im Amt bestätigt. Die neuen Vorstandsmitglieder sind Herr Edmund E. Besecke (XOX Gebäck GmbH), Herr Michael Joop (Volksbank Hameln-Stadthagen eG) und Herr Christian Wendler (Lenze SE). Neuer Schatzmeister des Verbandes ist Herr Jens Veneman (Stadtsparkasse Bad Pyrmont). Die langjährigen Vorstandsmitglieder Herr Blome, Herr Niemeyer und Herr Wiedbrauck wurden feierlich durch Herrn Lohmann verabschiedet.

Nach der Mitgliederversammlung konnten interessierte Teilnehmer an dem Vortrag von Frau Prof. Dr. Ulrike Detmers mit dem Thema „Frauen Prägen Wachstumsmärkte“ teilnehmen und den Abend im Rahmen eines feierlichen Buffets ausklingen lassen.

Den Zeitungsartikel aus der Dewezet vom 19.03.2015 auf Seite 17 können Sie hier nachlesen.

AdU-Frühjahrsumfrage 2015 - Harte Kritik an den Behörden

16. Mär 2015

Knapp vier Wochen hatten AdU-Mitglieder Zeit an der Frühjahrsumfrage unseres Verbandes teilzunehmen. In einem exklusiven Interview mit der Dewezet gaben der 1. Vorsitzendes des Verbandes, Herr Jürgen Lohmann, und der AdU-Geschäftsführer, Herr Dieter Mefus, die Ergebnisse bekannt.

Das Interview finden Sie in der Dewezet-Ausgabe vom 14.03.2015 auf Seite 41 oder hier.

Pressemitteilung: AdU mahnt fehlende Konsolidierung an

26. Feb 2015

Hameln, 26.02.2015 – Am vergangenen Dienstag teilte Kreiskämmerer Carsten Vetter mit, dass das Kreis-Defizit um 1,3 Millionen auf zurzeit 7,6 Millionen Euro gestiegen sei. Am Ende des vergangenen Jahres lag dies noch bei 6,3 Millionen Euro. Weiterhin soll Hameln-Pyrmonts Schuldenstand bis 2018 fast 190 Millionen Euro betragen. Der 1. Vorsitzende des AdU, Herr Jürgen Lohmann, kritisierte die Ausgabenpolitik des Landkreises und mahnte an, dass kein Ansatz einer Konsolidierung erkennbar sei.

Der wirtschaftliche Grundsatz, nicht mehr auszugeben, als man einnimmt, droht im Landkreis Hameln-Pyrmont regelrecht ausgehebelt zu werden. „Eine Verdopplung der Schulden in den nächsten vier Jahren und stetig steigende jährliche Defizite in den Haushalten, kann nicht so ohne weiteres hingenommen werden“, so der 1. Vorsitzende des AdU, Jürgen Lohmann, und weiter: „Die steigenden Kosten für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge oder die ‚soziale Struktur‘ im Landkreis als ‚Armenhaus‘ im Lande (so Kämmerer Vetter) kann nicht als Argument für eine derartig ausgabenfreudige Politik herhalten. Hier werden seit Jahren falsche Weichen gestellt, wie z.B. in der Schulpolitik.“ Der AdU setzt sich immer wieder für den Erhalt einer wirtschaftlich attraktiven Region ein. Auch aus diesem Grund mahnt Lohmann die Ausgabenpolitik an und gibt zu bedenken, dass die fehlenden Einnahmen des Kreises letztendlich nicht über Umwege wie bspw. die Erhöhung der Kreisumlage oder direkt durch eine Erhöhung der Gewerbesteuersätze durch die Gemeinden zu Lasten von regionalen Unternehmen gehen können.

Den Dewezet-Artikel zu unserer Pressemitteilung können Sie hier lesen oder in der aktuellen Ausgabe der Dewezet vom 02.03.2015.

"Tarifabschluss mit Augenmaß" - Interview mit den Weserbergland Nachrichten

24. Feb 2015

Nach der Streikaktion der IG Metall in der vergangenen Woche fordert der 1. Vorsitzende des AdU, Herr Jürgen Lohmann, die Tarifparteien im Interview zu Außenmaß auf. Das vollständige Interview mit den Weserbergland Nachrichten können Sie hier sehen.

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