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Fusion der Landkreise – AdU spricht sich für offene Diskussion zur Stärkung des Wirtschaftsraumes aus

08. Mai 2014

Der Landkreis Hildesheim, welcher sich zuletzt um eine Fusion mit Peine beworben hat, strebt aktuell eine Fusion mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont an. Nach Angaben der Dewezet beobachtet der Landrat Tjark Bartels derzeit die Gespräche zwischen Hildesheim und Peine und will nichts ausschließen. Diese beiden Landkreise werden jedoch frühestens Ende 2016 eine Fusion eingehen.

Hameln, 08.05.2014 – Eine Fusion der Landkreise und die Stärkung des Wirtschaftsraumes im Weserbergland und im Süden Niedersachsens ist schon seit langem das Ziel des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU). Dieses Ziel verfolgt auch Jürgen Lohmann, neuer 1. Vorsitzender des AdU: „Der Wirtschaftsraum Weserbergland ist großräumig; Wirtschaft denkt und handelt über Landkreisgrenzen hinaus, und das verlangt eben auch danach, dass über offenere, sich verändernde Strukturen gesprochen wird.“

Der AdU appelliert daran, nicht nur auf dem Papier, sondern auch durch konkrete Kooperationen bis hin zu Fusionen, das Weserbergland zu stärken. Im Zuge dessen muss eine gemeinsame Identität geschaffen werden, die ein Gegengewicht zur Metropolregion Hannover bildet. Wirtschaften vollzieht sich nicht in den engen Grenzen der jetzigen Landkreise. Auch unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung ist eine effektive und kostengünstigere Verwaltung in einer größeren Fläche erforderlich.

Inklusion in der Arbeitswelt

03. Apr 2014

Am 2. April 2014 fand in den Räumlichkeiten der Dewezet die diesjährige Verleihung des Förderpreises für Inklusion in der Arbeitswelt statt. Den diesjährigen Förderpreis erhielt das "Anwaltshaus seit 1895".

Herr Lohmann, 1. Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes im Weserbergland, hielt dazu eine Laudatio. Neben Herrn Lohmann waren auch die Hamelner Bürgermeisterin Frau Wehrmann, der Kreisrätin Frau Broistedt, sowie der Direktorin der Agentur für Arbeit Frau Rose anwesend

Lesen Sie die vollständige Laudatio....

Interview mit Herrn Lohmann, 1. Vorsitzender des AdU in der Wirtschaftszeitung

02. Apr 2014

In der Dewezet (26.04.2014) und der neuen Ausgabe der "Wirtschaft" finden Sie auf Seite 11 ein Interview mit Herrn Lohmann, 1. Vorsitzender des AdU, mit dem Titel "Welche Visionen haben Sie, Herr Lohmann?".

In dem Interview beantwortet Herr Lohmann u.a. die Frage nach seinen Zielen als AdU-Vorsitzender. Weitere Themen sind die Demografie im Weserbergland und der Wirtschaftsraum Weserbergland.

Lesen Sie das komplette Interview

Klima, Energie, Nachhachhaltigkeit und Wechsel im AdU-Vorstand

24. Mär 2014

Die AdU-Jahreshauptversammlung 2014 in der Zehntscheune von Schloss Schwöbber stand unter dem Motto Veränderungen. Nach einer Präsentation des Geschäftsberichts durch Herrn Mefus, AdU-Geschäftsführer, und einem Bericht der Rechnungsprüfer stand der Punkt "Wahl des 1. Vorsitzenden" auf der Tagesordnung. Dabei wurde der langjährige 1. Vorsitzende des Verbandes, Herr Ulrich Meyer, von Herrn Jürgen Lohmann abgelöst. Herr Lohmann dankte Herrn Meyer für seine bisherige Tätigkeit für den Verband. Zukünftig wird Herr Lohmann die Rolle des 1. Vorsitzenden des AdU übernehmen.

Im Anschluss an die Tagesordnung gab es einen Vortrag zum Thema "Klima, Energie, Nachhaltigkeit: Die Zukunft der Moderne" von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. H. J. Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Stromtrasse durch Hameln-Pyrmont – AdU für Verbesserung der Infrastruktur

07. Feb 2014

Im Zuge der Energiewende soll der im Offshore-Bereich erzeugte Windstrom mittels einer Stromtrasse durch den Landkreis Hameln-Pyrmont nach Süden transportiert werden. Diese soll nach der Abschaltung aller deutschen AKW den Süden Deutschlands weiterhin zuverlässig mit Strom versorgen. Der AdU spricht sich hierbei für eine Verbesserung der Infrastruktur u.a. durch zuverlässigen Strom aus.

Hameln, 07.02.2014 – Die Energiewende und damit verbundene Abschaltung aller deutschen AKW im Jahr 2022 bringt die Diskussion um eine 800 km lange Stromtrasse namens "SuedLink" mit sich. Diese soll von den Offshore-Windparks in Schleswig-Holstein (Wilster) nach Bayern (Grafenrheinfeld) verlaufen. Auf ihrem Weg führt die Trasse durch fünf Bundesländer und durch den Landkreis Hameln-Pyrmont. Seit der Bekanntgabe des Verlaufs ist die Trasse stark umstritten und wird von Protesten durch Bürgerinitiativen begleitet. Doch ist die Trasse wirklich so negativ wie es behauptet wird?

Nach der Abschaltung aller AKW muss es weiterhin sicher und preiswert möglich sein, Elektrizität zu beziehen. Dies ist sowohl für die Unternehmen in der Region als auch für die Bürger und ihre Arbeitsplätze existenziell wichtig. Der AdU spricht sich deshalb für die Verbesserung der Infrastruktur im Weserbergland in allen Bereichen u.a. durch die Stromversorgung aus. „Die Ableitung des Windstroms über entsprechende Hochspannungsleitungen nach Süden sind unverzichtbar für eine erfolgreiche Energiewende“, sagt Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU. Als wirtschaftlich attraktive Region muss das Weserbergland weiter wachsen können, was nur mit einer guten Infrastruktur möglich ist.

Rente mit 63? – AdU weist Missbrauchsdebatte um Rente mit 63 entschieden zurück

05. Feb 2014

Die Rente mit 63 bzw. deren Ausgestaltung ist ein viel diskutiertes Thema und wird aktuell nochmals, durch eine Missbrauchsdebatte und den Vorschlag, die Arbeitgeber in einem solchen Fall zur Verantwortung zu ziehen, angeheizt. Der AdU weist diese Missbrauchs-debatte bezüglich der Rente mit 63 entschieden zurück.

Hameln, 05.02.2014 – Die Diskussion um die Rente mit 63 wird aktuell nochmals durch die Missbrauchsdebatte zwischen der Union und der SPD angeheizt. Dabei geht es laut Thomas Oppermann (SPD) darum, die Arbeitgeber bei einem Missbrauch zur Verantwortung zu ziehen. Er ist gegen den Vorschlag der Union eine Stichtagsregelung einzuführen, welche eine vielfache Frühverrentung verhindern würde. Der AdU weist diese Missbrauchsdebatte um die Rente mit 63 entschieden zurück. Soweit gesetzliche Regelungen genutzt werden, sind diese nicht moralisch sondern juristisch zu bewerten. Weiterhin wird eine Erstattungsvorschrift für das Arbeitslosengeld aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit vom Verband abgelehnt. „Die Diskussion zeigt, dass die Rente mit 63 weder mit Blick auf die Rentenkassen noch auf die Arbeitslosenversicherung durchdacht ist. Im Übrigen ist gesetzmäßiges Handeln mit dem Maßstab richtig oder falsch und nicht nach gut oder böse zu beurteilen“, sagt Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU.

Diskussion um Ausbau der Güterstrecke durch das Weserbergland – AdU für den Ausbau

30. Jan 2014

Der Ausbau der Güterstrecke sorgt schon seit langem für Diskussionsstoff zwischen seinen Befürwortern und Gegnern. Nun wird die Debatte erneut u.a. durch die Diskussion um die Entlastung von Hannover als Bahnknoten und der näher rückenden Entscheidung zum Ausbau angeheizt. Es stellt sich nun die Frage, wer von diesem Ausbau profitiert, nur die Wirtschaft oder auch die Region und ihre Bewohner?

Hameln, 30.01.2014 – Die Diskussion um den Ausbau der Güterstrecke zwischen Bad Oeyenhausen, Hameln und Coppenbrügge ist schon lange ein umstrittenes Thema. Die Gegner (u.a. Bürgerinitiative Transit) und Befürworter (u.a. Region Hannover) haben jeweils ihre eigenen Argumente zum Thema. Doch bei einem solchen Thema stellt sich immer die Frage, welche Option ist mit dem Ausbau verbunden?

Der Ausbau der Güterstrecke muss als langfristige Investition für das Weserbergland gesehen und auch wirtschaftlich als solche genutzt werden. Es kann hier nur ein Nutzen entstehen, wenn auch Güterumschläge in der Region erfolgen, um das schon heute stark belastete Straßennetz zu entlasten. Die angedachte Entlastung des Bahnknotens Hannover ist z.B. durch einen Ausbau der Güterstrecke durch das Weserbergland möglich. „Wir wissen heute nicht, was für mögliche Vorteile mit dem Ausbau der Bahntrasse verbunden sind. Der AdU spricht sich aber klar für den Ausbau aus, um zukünftige Optionen nicht zu verbauen. Infrastrukturausbau schafft Arbeitsplätze.“, sagt Dieter Mefus, Geschäftsführer des AdU. Ein Schutz der Anwohner muss durch Maßnahmen wie Lärmschutz oder Einschränkungen im Bahnverkehr geregelt werden. Ohne den Ausbau des Güterverkehrs und der Infrastruktur kann eine Region langfristig nicht mit anderen Regionen wettbewerbsfähig bleiben. An seiner guten Infrastruktur kann sich unsere Region als „Wirtschaftsraum Weserbergland“ profilieren.

Diskussion über Wegfall der direkten S-Bahn Verbindung zum Flughafen Hannover - AdU sieht Wegfall kritisch

21. Jan 2014

Der stetige Fahrgastzuwachs und Engpässe im Bahnverkehr sind Anlass zur Neustrukturierung der S-Bahn Anbindung nach Hannover. Im Zuge dieser wird auch der Wegfall der direkten Anbindung an den Flughafen Hannover diskutiert. Dies würde für Hameln-Pyrmont große Einbußen im Rahmen der Infrastruktur bedeuten.

Hameln, 21.01.2014 - Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist laut Verkehrsexperten sowohl die S-Bahn als auch der Hauptbahnhof Hannover überlastet. Diskutiert wird deshalb über eine Neustrukturierung der S-Bahn Anbindung für die Region Hameln-Pyrmont. Diese würde auch einen Wegfall der direkten S-Bahn Verbindung zwischen Hameln-Pyrmont und dem Flughafen Hannover mit sich bringen. In einem für 23.01.2014 angesetzten Termin tagt der Verkehrsausschuss der Region Hannover zu diesem Thema.

Der AdU sieht eine solche Maßnahme als kritisch, da diese für die Region, Wirtschaft und Pendler negative Auswirkungen hätte. Die direkte Verbindung ist für Hameln-Pyrmont als Wirtschaftsstandort unverzichtbar. Ein Wegfall würde nicht nur die Infrastruktur der Region schwächen, sondern auch wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen.

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